06.09.19

„Stunden der Entscheidung“ - Üble und peinliche Merkel-Propaganda als ZDF-Doku-Film verpackt.

Ich will meinen Kommentar zu dem ZDF-Merkel-Propaganda-Scheißdreck mit einem Zitat Zitat von ALEXANDER WALLASCH auf Tichys Einblick beginnen:
Sagen wir es gleich vorab, damit in den folgen Zeilen keinen Moment lang Missverständnisse aufkommen: Nein, hier wird keine Verfilmung von Robin Alexanders „Die Getriebenen“ gezeigt, hier läuft eine öffentlich-rechtliche Auftragsarbeit mit einem wesentlichen Ziel: der Ausmalung des Heiligenscheins der Angela Merkel als bodenständige und Fischbrötchen essende Kanzlerin, die in ihrer gepanzerten Audi-Limousine unermüdlich durchs Land fährt und an nichts anderes denken kann als an die Geschicke der Deutschen und weit darüber hinaus – so weit, wie ihre humanitären Großschwingen nur reichen. Eine Gottgleiche. Eine, die beispielsweise erst willens ist, ins ihr angereichte Brötchen zu beißen, wenn sie sich vergewissert hat, das ihr Mitfahrer auch was zwischen die Rippen bekommt. Das alles erzählt diese ZDF-Doku-Fiktion in Tatort-Länge.  

schon die Darstellung Merkels als Person ist reine Propaganda 
Alles richtig, allerdings übersteigt die Länge dieses Propaganda-Machwerks die durchschnittliche Spieldauer eines Tatorts sogar noch um ca. 30 Minuten.

Ich will hier auch gar nicht auf Details dieser zu offensichtlichen Bürgermanipulation eingehen. Das hat "Die Achse des Guten" schon ausführlich erledigt. Eigentlich interessieren mich Reaktionen auf diesen Rotz. Und die sind doch so ausgefallen, dass man dem Deutschen Bürger immer mehr anmerkt wie angespisst er davon ist. Allein die Kommentare unter dem Regierungs-YouTube-Video sprechen für sich:

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In typische Staatssender-Manier hat das ZDF jedoch nicht nur den Deutschen Bürger veraschen wollen, sondern - in seiner maßlosen Arroganz - auch Ungarn und den Ungarischen Bürger beleidigt und herabgewürdigt. So etwas hätte von 100 jahren noch einen handfesten Krieg ausgelöst. Heute bringt es (leider) nur einen Protestbrief des Ungarischen Botschafters Péter Györkös hervor. Einen Tag nach der Ausstrahlung des Films „Stunden der Entscheidung: Angela Merkel und die Flüchtlinge“ im ZDF, reagiert der ungarische Botschafter Péter Györkös in einem offenen Brief (E-Mail) an den Intendanten des ZDF, Thomas Bellut und Chefredakteur Peter Frey. Da Ungarisch in etwa so schwer zu erlernen ist wie Finnisch ist der originale Brief hier in Deutsche übersetzt:

"An Herrn Dr. Thomas Bellut, Intendant Zweites Deutsches Fernsehen
CC: An Herrn Dr. Peter Frey, Chefredakteur Zweites Deutsches Fernsehen
Berlin, den 4. September 2019
Sehr geehrter Herr Intendant,
das ZDF hat am 4. September 2019 zur Hauptsendezeit ein »Dokudrama« zu den Ereignissen von vor vier Jahren ausgestrahlt. Ohne Zweifel ist das Thema (nicht nur) in Deutschland von besonderem öffentlichen Interesse. Unter Wahrung der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln meines Berufes und der gebotenen Achtung für die deutschen Bürger und Politiker kommentiere ich die damit verbundenen internen Debatten nicht öffentlich. Ich verfolge sie lediglich und natürlich berichte ich darüber in angemessener Form an meine Hauptstadt.
 
Nun gab es in dem erwähnten Film derart viele Elemente, die Objektivität und Tatsachen missen haben lassen, und in Form von „Einspielungen“ eine Reihe von Anspielungen auf mein Land und seinen mehrfach demokratisch gewählten Ministerpräsidenten, dass ich mich gezwungen sehe, darauf zu reagieren. 
Was die ethischen und moralischen Normen verletzenden Passagen und Andeutungen angeht, kann ich nur hoffen, dass die Autoren und Macher sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können.
Aber ich beschränke meine ins Traurige spielende Frustration auf die Tatsachen. Der „Mythos vom Budapester Ostbahnhof“ ist nicht neu. Die auch im Film immer wiederkehrende Behauptung, alles hätte hier und jetzt seinen Anfang genommen und wäre Quelle aller Probleme, läuft der schlichten geographischen Realität, den Bestimmungen des internationalen und europäischen Rechts und den Ereignissen vom Sommer und Herbst 2015 diametral entgegen.
 
Der 4. September war einer von vielen Tagen in der seit Monaten andauernden Migrationskrise. Ich selbst hatte damals, noch als Ständiger Vertreter bei der EU in Brüssel, meinen Kollegen schon Wochen zuvor signalisiert, dass die Zahl der täglich eintreffenden illegalen Migranten bereits die zehntausender Marke überschreitet. Kenntnis und Verständnis der Situation belegt kaum etwas deutlicher als die Tatsache, dass das Bundesministerium des Innern am 19. August, zwei Wochen bevor sich der „Marsch der Hoffnung“ in Bewegung setzte, die Zahl der bis zum Jahresende erwarteten Zuwanderer auf 800.000, also auf das Doppelte der bis dahin geltenden Schätzung, korrigiert hatte. Es waren dann am Ende – wenn ich mich nicht irre – 890.000. Nicht unerwähnt lassen sollten wir auch den Tweet des BAMF vom 25. August über die Aussetzung der Anwendung der Dublin Verordnungen, der der Zuwanderung durchaus eine neue Dynamik verlieh. 
Auch sollte man die simple geographische Gegebenheit berücksichtigen, dass den Budapester Ostbahnhof mehr als 1000 km von der Außengrenze der EU und des Schengenraumes trennen. Beachten wir internationales Recht (Art. 31 der Genfer Konvention) oder europäisches Recht (Schengener Grenzkodex, Dubliner Verordnung) sind zwei Dinge festzuhalten: Die illegalen Einwanderer sind auf ihrem Weg durch nicht weniger als fünf oder sechs Staaten gezogen, in denen ihr Leben nicht in Gefahr war, sie also keine Flüchtlinge mehr waren. Zudem ignorierten sie bewusst alle Dubliner und Schengener Regelungen, denn ihnen war klar, wohin sie wollten.
Ungarn hat mit der Entscheidung europäische Regelungen durchzusetzen große materielle, politische und moralische Risiken auf sich genommen. Wir haben weder Dank noch Anerkennung erwartet, dafür wurden uns täglich unbegründete Kritik und moralische Belehrungen zuteil. Seitdem sind vier Jahre vergangen, die Dinge haben sich langsam wieder in Richtung der Einhaltung von Recht und Ordnung bewegt, schrittweise gelingt es uns Ordnung und Humanität miteinander in Einklang zu bringen, doch die realitätsfremde, und von Fall zu Fall an Ehrverletzung grenzende Propaganda hört nicht auf.
Jedenfalls kann ich nur erneut und immer wieder anbieten, dass ich dem ZDF und anderen öffentlich-rechtlichen oder privaten Medien bei Interesse an den Tatsachen oder dem ungarischen Standpunkt jederzeit bereitwillig zur Verfügung stehe. Es wäre an der Zeit statt Schmutzkampagnen und Fiktionen, die die geografische Realität außer Acht lassen und als Wahrheit präsentieren, die Fakten gewähren zu lassen.
 
Mein beruflicher Werdegang hat es mit sich gebracht, dass ich die Ereignisse sowohl 1989 (damals als für die DDR zuständiger Referent des ungarischen Außenministeriums) als auch im Sommer und Herbst 2015 (zunächst als ständiger Vertreter bei der EU, dann ab Oktober 2015 als Botschafter in Berlin) aus unmittelbarer Nähe verfolgen konnte. Den ersten Stein aus der Mauer, die das eigene Volk eingeschlossen hielt, haben die Ungarn herausgeschlagen. 2015 hat sich Ungarn für die Einhaltung und Durchsetzung europäischen Rechts und für den Schutz der Lebensform und des Wirtschaftsmodells, die die Grundlage der EU bilden, und des durch Schengen geschützten Binnenmarktes eingesetzt, und den illegalen Zustrom über die grüne Grenze gestoppt. 
Grundlage und ein natürlicher Zug unseres gemeinsamen Daseins und unserer Zusammenarbeit ist, dass wir die Welt in manchen Fällen aus anderem Blickwinkel und durch andere Sichtweise betrachten. Situationen wie diese zu klären gelingt jedoch nur auf der Basis von Respekt für unser Gegenüber und für die Tatsachen. Der von Ihnen gezeigte Film tut keinem dieser Kriterien Genüge.
Mit freundlichen Grüssen
 
Dr. Péter Györkös"
Was für ein Glück, dass ich mich nicht an die politisch korrekte Sprachregelung halten muss. Mir würde permanent Kotze im Hals stecken. Wem es bislang noch nicht so ganz klar war.., der "Öffentlich Rechtliche Rundfunk" (ÖR) ist weder öffentlich (versuche doch einmal deine Meinung dort loszuwerden), noch rechtlich (zwei Drittel aller Dokus und vorallem Reportagen müssten eigentlich Strafanträge auslösen) und schon gar kein Rundfunk (es wird über YouTube, Mediatheken und Internet "gesendet". Das ist kein "Rundfunk"). Der ÖR ist real gewordenes Staats-TV und Radio und Netchannel mit der einzigen Agenda, den Bürgern - die nicht die alternativen Medien nutzen können oder wollen - die Propaganda direkt und indirekt ins Hirn zu zimmern damit wenigstens so viele Kreuze in die Wahlurne kommen, dass sie als "Einheitspartei" ihre Macht noch ein paar Jahre erhalten können. Und diese Jahre werden sie nutzen in Deutschland Recht und Gesetzt soweit zu manipulieren, dass alle Alternativen als quasi Verfassungsfeindlich erklärt werden können. Also wird damit exakt die DDR nachgebildet oder wiederbelebt und auf das gesamte Deutschland, besser noch auf das gesamte Europa angewendet. Das ist dann der tatsächlich "real existierende Sozialismus" von dem alle Stalinisten träumten und träumen.

Das dabei so viele Nichtprofiteure mitmachen oder Unterstützung leisten zeigt nur eine erschreckende Tatsache. Die europäischen Völker sind teilweise blöderzogen worden. Auf Deutschland trifft das definitiv zu. Auf den Westen etwas mehr, als auf auf den Osten. Statt über Bedenken, Misstrauen und Vorbehalte gegenüber der AfD zu lamentieren, sollte die Partei als Waffe oder Hebel gegen diesen sozialistischen Einheitspartei-Parteimatsch benutzt und mit absoluten Mehrheiten in die Parlamente gewählt werden. Was danach kommt weiß niemand. Läuft dann etwas falsch, kümmern wir uns dann darum. Zunächst muss das, was gerade ganz offensichtlich falsch läuft, beseitigt werden. Und das funktioniert nur mittels einer geschlossen demokratischen Bevölkerung die sich nicht in "Freie Wähler", "Bürgerforen" oder sonstigen Splittern verzettelt.

Lasst uns erstmal den Dreck wegspülen. Um die Rückstände des Reinigungsmittels kümmern wir uns später.. 


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